Dez 12

B1-Jugend: JFV nur Remis gegen Weilbach – Ausgleich in letzter Minute

Mit letzter Kraft über die Ziellinie!

 

Mit einem 3:3 (2:1)Unentschieden gegen Germania Weilbach verabschiedete sich die B1 vom JFV Alsbach-Auerbach in die Winterpause. Es war ein glücklicher Punktgewinn für die Jungs von der Bergstraße, da ihr der Ausgleich erst in der letzten Spielminute gelang. Trotz alle dem  belegt man zum Jahresende 2016 einen beachtlichen fünften Tabellenrang in der Verbandliga Süd. Als Aufsteiger kann sich das durchaus sehen lassen.

 

Als Zuschauer der B1 in dieser Saison empfiehlt es sich, pünktlich auf dem Sportgelände zu sein! Zum wiederholten Male schon, fielen die ersten Treffer in einer Partie mit JFV-Beteiligung in den ersten zehn Minuten. Der erste Angriff des JFV brachte diesem gleich einen Eckball. Dieser wurde von Justin Daum in den Strafraum geflankt, wo Laurat Jerlija goldrichtig stand und zum 1:0 einköpfte. Da waren gerade mal 40 Sekunden gespielt. Doch die Freude währte nicht lange. Nach acht Minuten war der Gleichstand schon wieder hergestellt. Ein Freistoß aus dem Halbfeld segelte durch den ganzen JFV-Strafraum, wurde von zwei JFV-Spielern unterschätzt und von einem Gästespieler zum 1:1 – ebenfalls per Kopf – vollstreckt.

Damit sind die wichtigsten Details aus der ersten Halbzeit aber auch schon erzählt. Denn was beide Mannschaften danach boten, war schon eine Zumutung für die Augen der Zuschauer. Ein Fehlpassfestival auf beiden Seiten. Kein geordneter Spielaufbau. Das Zuspiel in die Spitze klappte hüben wie drüben nicht. Torchancen? Fehlanzeige! Einziger Höhepunkt im ersten Durchgang: Die zu diesem Zeitpunkt überraschende 2:1 Führung für die Heimmannschaft durch Laurat Jerlija (31. Minute). Kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Gäste noch eine Möglichkeit zum Ausgleich. Doch Tim Gerhard im JFV-Tor parierte den Schuss (34.).

 

In der Halbzeit muss der sehr engagierte und impulsive Trainer aus Weilbach seinen Schützlingen  wohl einen „Zaubertrank“ verabreicht haben. Denn diese kamen wie verwandelt aus der Pause und zeigten nunmehr eine ganz andere Körpersprache. Und eine härtere Gangart! Diese schien die JFV-Spieler zu beeindrucken und den Schiedsrichter nicht zu stören! Die Gäste aus Weilbach bestimmten nun die Begegnung und kamen in der 44. Spielminute zum 2:2. Wie bei ihrem ersten Treffer benötigten sie hierzu einen Freistoß und wieder wurde ein Gästespieler im JFV-Strafraum übersehen. Dieser bedankte sich mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel zum Ausgleich.

Der JFV war nun total von der Rolle. Die Ordnung im JFV-Spiel ging gänzlich verloren und es war nur eine Frage der Zeit, wann die Gäste in Führung gehen. In der 61. Minute war dies der Fall. Erneut verteidigte der JFV einen lang geschlagenen Ball der Gäste schlecht. Tim Gerhard konnte den ersten Schuss noch parieren, wurde aber beim Nachschuss eines Gästespielers von seinen Mitspielern im Stich gelassen – 2:3.

Die Germania aus Weilbach schien aber noch nicht genug zu haben und drängte auf den vierten Treffer. Leider nicht immer mit ganz sauberen Mitteln. Leidtragende dieser „rustikalen Art“ waren Kapitän Jannik Schäfer und Torhüter Tim Gerhard, die nach üblen Fouls der Gäste leider verletzt ausschieden. Aber der Fußballgott meinte es an diesem Samstagnachmittag schließlich doch noch mal gut mit den Jungs von der Bergstraße. Ein Fernschuss – mit reichlich Frust – von Lennart Borgenheimer besiegelte in der 80. Spielminute den etwas glücklichen, aber nicht unverdienten 3:3 Endstand.

 

Fazit: Es wird Zeit für die Spieler, um eine Pause vom grünen Untergrund zu nehmen und neue Kraft und Frische für das kommende Jahr zu sammeln. Die nun anstehenden Hallenturniere sollten dazu genutzt werden, wieder Freude am Fußball und Selbstvertrauen zu tanken.

 

Gegen Weilbach kamen zum Einsatz:

Tim Gerhard – Jeremy Hemmpel, Burak Can, Jannik Schäfer (Janko Bodemann), Eike Karl – Justin Daum (Argent Latifi), Lennart Borgenheimer – Yusuf Yildiz (Eldin Ramic), Laurat Jerlija, Leon Kutrowatz – Alexander Butz (Max Meier)

Auf der Bank waren noch:

Florian Grinda, Lasse Lulei, Vincent Costanzo